Malediven - ein Traum wird wahr

Ein Traum wird wahr ...





Als wir am Flughafen in Male ankamen, begriff ich erst, dass hier so eben ein großer Traum in Erfüllung geht. Doch mit der Landung am Flughafen, waren wir noch nicht am Ziel. Denn zu den vielen kleinen Inseln folgte noch eine Reise mit dem Wasserflugzeug oder Boot. Wir entschieden uns für das Wasserflugzeug, da die Transferzeit nur 15 Minuten betrug.


Wie aufregend, ich bin zuvor noch nie mit einem Wasserflugzeug geflogen. Die Koffer sind drinnen, ich nehme einen Platz ein, der Pilot gibt uns noch eine kleine Einweisung und los geht's - doch Moment mal - HAT DER PILOT ETWA KEINE SCHUHE AN? Ach auch egal, Schuhe werden doch ohnehin überbewertet. Das war aber nicht der einzige Moment der mir an unserer Anreise abenteuerlich erschien, denn nach 15 Minuten wurden wir nicht etwa direkt auf der Insel abgesetzt - nein, stattdessen landete das Flugzeug mitten am Meer und wir wurden auf einem kleinen, wackeligen Holzbrett am Meer rausgelassen. Nach uns folgten die Koffer. Für einen kleinen Moment, wurde ich kreideweiß, denn als sie meinen süßen, pinken Koffer MIT ROLLEN aufstellten, drohte dieser plötzlich ins Meer zu rollen - mir stockte der Atem - puh, gerettet! - in letzter Sekunde haben sie meinen Koffer aufgehalten, was für ein Glück! Nachdem uns ein Boot abholte und wir noch einige weitere Minuten unterwegs waren, kamen wir endlich auf unserer Insel an ...






Ich konnte es nicht glauben. So sah es dort also aus. Viel schöner als ich es mir je in meiner Vorstellung ausmalen konnte. Wir wurden gleich von einem Buggy mitgenommen und auf unser Zimmer geführt. Hier standen wir nun - vor unserer Waterville. Kaum in der Tür drinnen, wusste ich schon - hier möchte ich nicht mehr weg! Die Zimmer waren kaum zu topen. Die Krönung war wohl unser privater Pool.






Die erste Nacht
Als ich meine Augen in der Früh öffnete, konnte ich ihnen kaum glauben. Ich lag im Bett und sah einfach nur das Meer. Für alle die sich fragen, ob man durch die Wellen nachts am Schlaf gehindert wird - ich habe prima geschlafen. Die neuen Bungalows sind schon so robust gebaut, dass es keine laute Geräuschkulisse durch die Wellen gibt. Es war einfach traumhaft. Ich war so glücklich wie noch nie zuvor, doch plötzlich knurrte mein Magen - auf zum Frühstück.






Die Küche
Verhungern ist hier unmöglich. Im Frühstücksbuffet war alles dabei, was das Herz begehrt. Auch zu Mittag und am Abend hatte man genug Auswahl. Bei einem empfindlichen Magen sollte man jedoch vorsichtig sein, denn das Essen hat wenig mit der gewohnten europäischen Kost zu tun. Das stark gewürzte essen könnte einem womöglich schwer im Magen liegen.




Langweile? Gibt es nicht ...
Wer der Meinung ist, dass es auf so einer kleinen Insel schnell langweilig werden könnte, der täuscht. Die Insel war so groß, dass es sogar eigene Buggy Stops mit Fahrzeugen gegeben hat, die etwa alle 15 Minuten fuhren, denn zu Fuß hätte man ungefähr eine Stunde gebraucht um die Insel abzugehen. Doch was macht man auf so einer Insel außer ein Buch zu lesen, Musik zu hören und zu entspannen? Wer sich für die Wasserwelt interessiert, dem wird hier auf keinen Fall langweilig. Im ECO Center findet man ausreichend Informationen zu allen Lebewesen, die man im Meer vorfindet. Sogar ein echtes Walskelett wurde ausgestellt.

























Haiaaaaalarm
Ich habe zuvor noch nie einen Hai im Meer gesehen - dies änderte sich in diesem Urlaub schlagartig. Genau genommen habe ich nicht nur einen Hai gesehen, nein es waren so viele, dass ich sie nicht mehr auf meiner Hand abzählen konnte und dazu musste ich noch nicht einmal lange suchen. Ich wusste ja zuvor, dass es auf den Malediven jede Menge Haie gibt, jedoch dachte ich, dass diese klein sind und erst in der Tiefe aufzufinden wäre - FALSCH gedacht! Die Haie entpuppten sich als 2 Meter große Schwarzspitzen Riffhaie, die direkt am Rand schwammen. "Die tun ja nichts" - na klar. Trotzdem bekam ich das Bild nicht aus meinem Kopf, dass sich dank der ganzen Dokumentationen im Fernsehen über Hauangriffe auf Menschen, festgebrannt hatte. Schlussendlich traute ich mich todesmutig über meinen Schatten zu springen und ging ins Wasser. Und das Ende von der Geschichte? Könnt ihr euch vermutlich denken, da ich es geschafft habe diesen Blogeintrag zu verfassen - ich lebe und an mir ist auch noch alles dran. Die tun tatsächlich nichts!




Unterhaltung
Zugegeben - wenn du auf der Suche nach Party bist, bist du auf den Malediven definitiv falsch. Dennoch gab es auch am Abend ein wenig Unterhaltung im Form von Bars. Außerdem gab es 2 Mal die Woche eine Karaoke Show und ein Open Air Kino.






Silvester
Wir hatten uns entschieden dieses Jahr zu Silvester etwas besonderes zu machen und hier waren wir gelandet. Ich würde den Zeitraum noch einmal genauso wählen. Es gab ein wunderbares Silvester Buffet und eine Liveband die zu Mitternacht einen Countdown einstimmte. Die Stimmung war perfekt - ein toller Ort um motiviert ins nächste Jahr zu starten.




Alles hat ein Ende
Doch auch hier hatte alles mal ein Ende und was bleibt sind jede Menge Bilder und die Erinnerungen.





























Fazit
Leider nicht ganz günstig, aber definitiv jeden einzelnen Cent wert. Ein Traumurlaub der einem wohl ewig in Erinnerung bleiben wird.











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